Montag, 23. Februar 2015

Fastenzeit mit (Klein-)kindern

Bei uns wird jedes Fest lange vorbereitet und dann groß gefeiert, so auch Ostern und die dazugehörende Fastenzeit. Heuer zeige ich euch einige unserer Ideen, um diese Zeit auch für Kinder verständlicher zu machen, vielleicht hat ja jemand Lust es nach zu machen!

Die erste Idee stammt gleich einmal nicht von mir;-) Sondern von von Aktion Verzicht. Diese haben ein Plakat gemacht, das jeden Tag mit etwas beklebt werden darf, z.B Fußspuren, Blumen etc, sofern man sich an sein Vorhaben auf etwas Bestimmtes zu verzichten gehalten hat. Für kleine Kinder ist das noch zu schwer, bei uns wird, ähnlich einem Adventkalender, einfach jeden Tag geklebt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Farbe, das bedeutet, dass pro Tag 4 Dinge geklebt werden. Ich finde das schön, denn am Ende zu Ostern ist es ein richtig volles und buntes Bild. Da wir nur die Pickerl bekommen haben, mussten wir beim Plakat malen selbst Hand anlegen - und das war auch irgendwie gut so, jetzt ist es unser individuelles Bild.

Über das Plakat haben wir bei der ersten ElKi-Jause (Eltern-Kind-Jause) unsere Vorhaben für die Fastenzeit in Form von Wolken geklebt.

links unten sieht man schon die erste Fußspuren, die Wolken sind aus Datenschutzgründen verpixelt;-)


Auf das Plakat kommt einmal in der Woche ein buntes Bändchen, das soll dann am Ende ein Regenbogen werden (zu Ostern kann ich gerne ein Bild nachliefern;-)) - Meine Laus beginnt dann immer das Regenbogenlied von Cocopelli zu singen, nachdem es kaum Osterlieder gibt, wird dann glaub ich einfach das unser Osterlied;-) aber das nur nebenbei:-)

Auch einen Regenbogen bekommen alle Kinder, die einmal in der Woche zu unserem ElKi-Brunch kommen. Den kann man dann, wenn er fertig ist, übers Bett hängen als Mobile oder Traumfänger oder man hängt ihn anderswo hin:-) auch da kommt ein Foto nach;-)

Traditionell und recht bekannt ist auch der Osterstrauch. Zum Palmsonntag werden bei uns die Palmkatzerln geschmückt und dann zu Ostern zum Osterstrauch. Je nach alter der Kinder dürfen sie natürlich schmücken helfen und mit der Zeit sammelt sich viel Deko an, das macht dann allen Spaß sie durchzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Wir Eltern haben auch noch einen Fastenkalender, da stehen jeden Tag irgendwelche Sprüche drauf. Ist total nett, aber dran denken tun wir nicht regelmäßigt;-)

Bei unseren wöchentlichen ElKi-Treffen werden wir auch noch Brot backen, kleine Töpfchen bepflanzen, Stoffservietten bemalen und kleine Osterkerzen basteln, die Fotos liefere ich aber wirklich erst nach;-) Bis dahin, seid gespannt! :-)

Freitag, 20. Februar 2015

Produkttest - Stoffwindeln

Seit 3 Jahren (und 2 Kindern) testen wir nun Stoffwindeln und oft werde ich zu meiner Meinung befragt. Ich sage gleich vorweg, ich kann NUR und AUSSCHLIEßLICH die Meinung einer wickelnden Mutter vertreten und ich bin KEINE Stoffwindelberaterin!

Hier schnell noch eine kurze Einführung, danach erzähle ich euch über meine Erfahrungen;-)

die Systeme:

aufgebaut ist jede Windel gleich, es gibt:
*eine Überhose (dient zum Auslaufschutz)
*eine Windel aus Stoff (die alles aufsaugt)
(*eine Zusatzeinlage)
* und das Windelvlies (das auch mitgewaschen werden kann, sollte aber Stuhl drinnen sein, kann es direkt ins Klo entsorgt werden)

Manche Windeln haben das alles (bis auf das Vlies) in einem, die heißen dann All-in-one (AIO). Ähnlich wie die Plastikwindeln muss man die nur anlegen und dann zukletten (oder knöpfeln). Anders sind die zweiteiligen Windeln, bei denen muss man dann quasi 2 Hosen anziehen.





Warum Stoffies:

Für uns war klar, wir wollen das probieren, es ist umweltfreundlich, preiswert und irgendwie cool;-) Außerdem braucht man keine Windeln nach dem Einkauf nach Hause zu schleppen und dem Popschi tuts auch gut. Nachdem die Kinder spüren wenn sie nass sind, lernen sie auch ganz natürlich bald alleine aufs Klo zu gehen.

Umweltfreundlich-
Wer jetzt behauptet, ich muss ja viel mehr waschen, das ist gar nicht mehr so gut für die Umwelt, der hat zumindest einen Teil recht. Ja, ich muss mehr waschen. Und super ist der Wasserverbrauch auch nicht, aber erstens brauche ich gar nicht so viel mehr, weil man die Windeln mit der Haushaltswäsche waschen kann (wird eh ausgekocht) und 2tens wird nur etwa ein Drittel des Waschmittels zugefügt. Wieviel Ressourcen bei Plastikwindeln verbraucht werden brauche ich hier denke ich nicht erwähnen.

Preiswert-
Auch das ist es - wirklich! Man zahlt zwar einmal bombig viel, dafür aber sonst nie wieder. Hier eine kleine Rechnung:

Angenommen man hat ein Kind, das braucht etwa 20 Stoffwindeln. Das sind um die 300€ (hier noch ein kleiner Tipp: informiert euch bei der Gemeinde wegen Stoffwindelförderungen. Die meisten Gemeinden machen das, bei uns sinds sogar 100€!!!!) dazu kommt Waschmittel (das hält ein halbes Jahr, 2 Jahre Windeln wären also 4x5€ sind 20€ und dann auch noch Windelvlies nochmal etwa 20-25€. Also aufgerundet sind das 350€. (Mit Strom und Wasser sagen wir 400€) Für ein Kind. Geschwister noch nicht mitgerechnet, die können nämlich die gleichen Stoffwindeln benutzen;-) Plastikwindeln kosten mehr als das Doppelte!!

cool-
Stoffwindeln gibts mittlerweile in den hübschesten und farbenfrohesten Designs, na wenn das mal nicht cool ist?!

dem Popschi tuts gut-
Ich gestehe, auch ich wickle ab und an mit Plastik. Das kommt zum Beispiel im Urlaub vor, wenn ich keine Waschmaschine hab oder auch unterwegs, wenn wir lange weg sind (weil ich nicht 5 Windeln mitschleppen will). Aber Kind 2 reagiert darauf sofort - mit einem hässlich grässlichen Windelausschlag. Schon beim Geruch der Plastikwindeln kann man sich ausmalen, was da an Chemie drinnen sein muss. Stoffwindeln bestehen aus Stoff und riechen, wenn ein Kind reinmacht, wenn überhaupt, nur nach Lulu. Und das ist auch gut so, vom Plastikwindelgeruch wird mir nämlich immer kotzübel. Und dicht sind Stoffies auch eher, Plastik rinnen mir regelmäßig aus.

kurz noch zur Windelpflege:


Prinzipiell sollte man sich an die vom Hersteller empfohlenen Anleitungen halten. Es hängt auch viel davon ab, aus welchem Material sie bestehen. Wir waschen sie so:

1. Die Windeln kommen in einen verschließbaren Eimer,  in dem sie maximal 2 Tage liegen (länger als 3 aber solltet ihr nicht warten, weil sonst mitunter das Material angegriffen werden kann). Zusätzlich einweichen tun wir sie nicht.

2. Dann wird die Waschmaschine gefüllt, bei 2 Kindern bekomme ich alle 2 Tage eine halbe Maschine voll (mit Windeln, aber auch die Speibwindeln sind dabei) Das ist auch gut so, weil sie beim Waschen viel Platz brauchen!

3. Gut darauf achten, dass alle Kletter geschlossen sind, sonst hängen sie sich an blöden Stellen fest!

4. - Programm: Vorwäsche und normales Baumwollprogramm 60°C. Vorwäsche deshalb, weil sie viel Wasser brauchen und die neuen Maschinen sehr wassersparend arbeiten. Sollte Haushaltswäsche dazukommen, einmal vorher die Windeln alleine durchspülen. 
- Waschmittel: Wir verwenden das Klar Colorwaschmittel und zusätzlich Enthärter (von Sonett) Den Großteil davon gebe ich ins erste Fach, so kann ich mir ein bisschen sicherer sein, dass nachher alles gut ausgewaschen ist und keine Waschmittelreste an Babys Haut kommen. Vielleicht ist das aber auch nur Einbildung;-) Totsbots hat auch ein Waschmittel, das nennt sich Potion, Erfahrung hab ich damit aber keine. 

5. Wundert euch nicht über Flecken, die nach dem Waschen eventuell noch drauf sind, vor allem Muttermilchstuhl färbt schön ein. Das geht aber alles mit der Zeit oder in der Sonne wieder gut raus und bedeutet nicht, dass sie nun unhygienisch sind!

6. Mehr Infos zum Windeln waschen findet ihr hier

meine Erfahrungen:

Gestartet haben wir mit geerbten Popolinis, die damals schon fast zwei Jahrzehnte alt waren. Allerdings war das nur von Vorteil, diese Windeln haben schon gut gesaugt, weil sie oft gewaschen wurden und 3 Kinder haben sie auch ausgehalten. Die Windeln bestehen aus Überhosen in verschiedenen Größen (Klett und Druckknöpfe) und Stoffwindeln in one size (nochmal mit Drückern). Gepasst haben sie tatsächlich von Anfang an, auch wenn die Kinder dann mitunter sehr seltsam "rund" aussehen. Die Mobilität ist nicht eingeschränkt, auch wenn es anfangs so wirkt!! Aufgefallen ist, dass der Gummi der Überhosen spröde geworden ist, da mussten wir dann einige nachkaufen, aber das darf er nach so vielen Jahren. Einige Windeln lösen sich jetzt auch bei den Druckknöpfen auf, bzw am Rand, aber auch das ist denke ich in der Norm. Pro - sie leben lange und saugen viel, aber contra - sie machen einen gewaltig großen Popsch. Die Überhosen schneiden sensible Babyhaut schnell ein, darauf sollte man auch achten. Die Einlagen haben sich leider verzogen, das tut aber nichts zur Saugfähigkeit. Außerdem brauchen diese Hosen ewig und 3 Tage zum Trocknen.

Dann haben wir unser Sortiment erweitert mit "neuen" Popolini Stoffwindeln. Die brauchen ein Stück weit länger zum Trocknen als die alten und sind ein bisschen kompakter (trotzdem noch sehr dick). Die Saugstärke ist in etwa gleich, allerdings passt mein Specki kaum mehr hinein (aber um ehrlich zu sein, ab einem gewissen Zeitpunkt strecken sich die Kinder nur noch, mein fast 3 jähriges Großkind würde immer noch hineinpassen.) Das Problem mit den einschneidenden Überhosen besteht nach wie vor.

Die nächste Erweiterung fand mit den Tots bots easyfit AIO statt. Obwohl mir im Geschäft davon abgeraten wurde, habe ich einige mitgenommen -  und liebe sie! Es sind Windeln in onesize und habe eine Einlage mit Druckknöpfen. Sie sind total praktisch für unterwegs, weil man eben nur eine Windel mit hat und auch nicht mehr braucht. Die Windeln trocknen wahnsinnig schnell, passen von Anfang bis Ende, sind wirklich dünn (etwa so dick wie eine volle Plastikwindel), ABER saugen bei weitem nicht so gut wie Mehr-Windel-Systeme. Im Allgemeinen muss ich diese etwa 2 mal pro Tag öfter wechseln als z.B die Popolinis. Auch Durchfall halten sie nicht 100%, im Vergleich zu Plastikwindeln aber trotzdem noch um Welten mehr. Die Designs sind auch traumhaft, da kann die bunteste Popolini nicht mithalten:-) Super eignen sie sich meiner Meinung nach auch zu Trocken werden, da eh nur noch im "Notfall" Lulu hineinkommt und man nicht ewig mit 5 Windeln herumwurschteln muss, sondern alles schnell und einfach anlegen kann.

Zeitgleich kamen auch noch Hu-Da Höschenwindeln dazu, so wie Hu-Da Überhosen zum Schlüpfen mit Fleecebündchen. Die Stoffies sind in one size und tragen nicht zu dick auf, das mag ich. Sie saugen gut, aber ich würde sagen, der Größe entsprechend. (Bei Hu da muss ich auch etwa einmal mehr wickeln am Tag, obwohl die Saugkraft angeblich stärker ist). Das Design ist toll!! Die Überhosen mit dem Fleecebündchen gibt es in verschiedenen Größen, das Bündchen ist angenehm, weil es nicht einschneidet, allerdings muss man auch darauf achten, dass die Windel daran nicht ankommt, weil sich sonst alles durchsaugt. Individuell einstellbar sind sie leider auch nicht, daher benutze ich sie eher selten.

Und zu guter letzt haben wir uns noch die Blueberry Capri Überhosen besorgt, die im Prinzip ähnlich den Popolini Überhosen sind, allerdings einen weicheren Abschluss haben und dadurch weniger einschneiden. (Übrigens auch die einzigen Überhosen die wir besitzen in onesize!)

Allgemein habe ich Kletter lieber als Druckknöpfe, weil die individueller einstellbar sind. Drücker haben aber den Vorteil, dass sie nicht sofort ankleben und verfusseln. Vielleicht gebe ich den Drückern noch eine Chance;-)

Bitte hier entlang zu meiner Windeltabelle

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, wer noch Fragen hat oder etwas anzumerken, gerne auch von seinen Erfahrungen erzählen mag, bitte immer her damit, ich versuche alles zu beantworten:-) (gerne erweitere ich meine Liste, falls mir jemand eine Windel zum Testen schicken mag;-) )

Donnerstag, 19. Februar 2015

ElKi-Waffeln

nach einem Jahr Ruhe gehts weiter! :-)

Jetzt wars doch ganz schön lange ruhig hier im Blog, das vergangene Jahr ist aber auch zu viel passiert! Aber ich hab mir fest vorgenommen, den ein oder anderen von euch wieder zu "quälen", mit Rezepten, Produkttests und anderen Ideen, ich hoffe ich bleibe dran;-) Beginnen möchte ich gleich mit der ElKi-Waffel (ElKI bedeutet Eltern-Kind-Brunch, der wöchentlich bei mir statt findet). Die Waffeln sind recht zuckerarm und enthalten viel Obst, gut versteckt für Kinder die das verweigern:-)

Ihr braucht:



2 Karotten
2 Äpfel
3 Eier
ein Schüsserl zerlassene Butter (etwa eine halbe Packung, also 125g)
1 Pkg Vanillezucker
1 Pkg Backpulver
ein halbes Glas Milch
und gut 250g Mehl








So gehts:

Erst werden Karotten und Äpfel gewaschen und gerieben. (Wer du Luxus einer Küchenmaschine hat, machts damit, bei uns wird alles noch per Hand gearbeitet;-) )


Danach kommen alle feuchten Zutaten dazu, gut vermischen, und dann alle Trockenen. Ihr solltet nun einen nicht zu flüssigen, aber doch Waffelteig-artigen Teig haben:-)










Waffeleisen vorheizen und einen Patzen hinein, nicht bis zum Rand füllen, beim schließen wird eh jede Menge nach außen gedrückt.









Goldbraun backen lassen und dann essen! :-)


Mittwoch, 26. März 2014

Das "Ich-wäre-gern-Tiramisu"

super leichte Anleitung für die fruchtig-leichte-nicht-Tiramisu-Version



Ihr braucht:


1 Becher Schlagobers
1 Becher Joghurt
2 Packerl Biskotten
etwa 400g püriertes Obst (Pfirsiche, Erdbeeren, Bananen, was immer euch schmeckt ;-) )
1 Teller Milch (oder Kakao - oder für mehr Tiramisugeschmack Kaffee)
1 Sahnesteif
1 Vanillezucker
nach Belieben Zucker

So gehts:


Erst schlagt ihr das Schlagobers, kurz bevor es fest wird gebt ihr Sahnesteif und Vanillezucker dazu. Ihr könnt es auch nach Geschmack noch nachzuckern. Ich finde es durch das Obst und die Biskotten aber eigentlich auch so recht süß.















 Dann mischt ihr das Joghurt hinein





Anschließend bereitet ihr eine Schüssel vor, die ihr gut kühl stellen könnt (am Besten eine mit Deckel), daneben griffbereit alle Zutaten
















Und los gehts, Biskotten in die Milch tauchen, der Reihe nach auflegen und den Boden damit bedecken (wer noch nie Tiramisu gemacht hat: die Biskotten wirken zwar recht trocken wenn man sie nur kurz eintaucht, aber keine Sorge, die saugen sich nachher dann noch richtig voll! Also lieber einmal zu kurz als zu lang tauchen)



 Dann eine Schicht Schlagobers-Joghurt drüber, bis alle Biskotten bedeckt sind
















und anschließend das Obst














Das wiederholt ihr so oft, bis nichts mehr da ist. Hört mit einer Schicht Schlagobers-Joghurt auf.

Dann Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.





 Nach ein paar Stunden (je nachdem wie hungrig ihr seid;-) ) Könnt ihr es heraus nehmen und noch Kakao drüber streuen.



Schreibt mir doch wie es euch geschmeckt hat;-) Ich finde es sehr lecker!!

Montag, 10. Februar 2014

Halstuch

schnell gemacht


Heute giiibts -tadaaaa- Schnittmuster und Anleitung für ein Baby-/Kinderhalstuch! Schnell und einfach genäht und natürlich auch für Nähanfänger geeignet:-)




Ihr braucht:

* Das Schnittmuster, ausgedruckt
* Stoff, dehnbar (z.B Jersey)
* Eine Nähmaschine (oder Nadel und Faden und Geduld;-) ) und eine (Zick-Zack) Schere
* Kam-Snaps oder andere Druckknöpfe. Klett tuts natürlich auch, das ist Sympathie-Sache



So gehts:


Zuerst schneidet ihr das Schnittmuster aus und zeichnet es auf den Stoff (die Nahtzugabe ist enthalten). Dann schneidet ihr die Teile aus.



rechts auf rechts aufeinander stecken



und zusammen nähen, lasst aber eine Wendeöffnung!!


 wenden und die Öffnung schließen


und dann die Knöpfe anbringen (Tipp: durch Jersey reißen die Drucker sehr schnell raus, also entweder ihr macht es so wie ich, im Nachhinein über beide Stoffe, oder vor dem Vernähen schon. Da sieht man dann nur eine Seite, was schön ist und nirgendwo zwicken kann, aber legt am Besten ein extra Stoffstück dazwischen, damits fest bleibt)




Dem Kind umhängen und es kann schon losgesabbert werden:-) und auch Nicht-Sabber-Kindern steht das Latzerl super!

Donnerstag, 30. Januar 2014

Nudelzopfs Overall

Heute gibts eine tolle Überraschung für euch! 




Und zwar ein Schnittmuster für einen Bären - Fleece - Overall in Größe 86/92!! 






Weils die Zeit aber nicht zu lässt, müsst ihr euch mit der Anleitung und dem Babysize Schnittmuster (Größe 56) noch etwas gedulden. Ist zwar alles schon fertig, aber noch nicht auf den Bildschirm gebracht;-) Ich hab mich sehr bemüht es wirklich passend zu machen, ich hoffe durch dieses herum- und abzeichnen ist nichts kürzer oder länger geworden als es sein sollte:-) Über Feedback freue ich mich natürlich, NähanfängerInnen oder andere, die gerne mit Anleitung arbeiten, dürfen sich noch ein bisschen gedulden;-)

* hier gehts lang zum Schnittmuster*

p.s noch ein kleiner Tipp am Rande: Die Zettel gehören aufeinander geklebt, also immer mit der Seite, auf der das Muster weiter geht nach oben! Ist vielleicht ein bisschen kompliziert erklärt, aber ihr schafft das schon;-)

Für mich heißts jetzt, ab in den Urlaub haha:-D





Mittwoch, 29. Januar 2014

Was essen wir heute?

Habt ihr auch manchmal so gar keine Idee, was ihr kochen könntet? 


Hier eine Liste, mit der ihr durch die nächsten 7 Wochen kommt;-)

Speiseplan

Sonntag, 19. Januar 2014

Honig-Apfel-Schoko-Muffins

Der was-backe-ich-wenn-sich-Sonntagmorgen-Besuch-angekündigt-hat-Kuchen


die Muffins sind sehr lecker, sehr variabel und mit allem gemacht, was wir so zu Hause hatten. Ausgeschaut haben sie komisch, geschmeckt haben sie lecker;-)

Das braucht ihr:

1 Ei
70g Butter
100g Honig
250ml Buttermilch
250g Mehl
1TL Backpulver
100g Schokolade (gewürfelt)
je nach Lust und Laune etwa 4 Äpfel oder mehr oder weniger (gewürfelt oder gerieben)


Erst kommen alle "flüssigen" Zutaten zusammen und werden kräftig gerührt...


...danach die Festen dazu.


Apfel und Schokolade hinein, wer mag kann auch Nüsse dazugeben:-)  

-ihr könnt nun langsam den Ofen auf 180°C (Heißluft) vorheizen


uuund in Muffinförmchen füllen. Sie gehen nicht sehr stark auf, sind aber durch den Apfel recht flüssig, also besser 2 Formen pro Muffin verwenden:-)


Ins Backrohr damit bis sie fertig sind. (kommt auf die Größe der Muffins an, aber etwa 30 Minuten) 

Nach Lust und Laune können sie nachher noch verziert werden, hier mit Schokolade und Nusskrokant

Das tolle an den Muffins ist, man kann sie variieren wie man will, anderes Obst (oder Gemüse) verwenden, mit oder ohne Schokolade, Zucker statt Honig, etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!! :-)

Dienstag, 14. Januar 2014

Grießnockerl

einfach, unwiderstehlich, von Kindern getestet;-)


Weil ich noch nie ein Rezept gefunden hab, das einfach ist und so flauschig, hier mein Rezept für wahnsinnig leckere und locker flockige Grießnockerl

Das braucht ihr: 

ein Ei
70g geschmolzene Butter
100g Grieß


Das wird dann alles vermischt und MINDESTENS 10 Minuten stehen gelassen.


In der Zeit könnt ihr mal die Suppe aufstellen, oder separat ein Wasser, in dem die Nockerl dann gekocht werden (in Gemüsesuppe klappts super! Für z.B Rindsuppe würde ich einen eigenen Wassertopf nehmen)


Danach, wenn alles soweit fertig ist, die Suppe köchelt, die Küche wieder halbwegs ansehnlich ausschaut und die Nockerl genug gerastet sind, könnt ihr euch ans formen machen. Ich habe hier 2 Teelöfferl genommen, so entsteht die typische Grießnockerlform. Mit normalen Löffeln gehts auch, aber da werdens dann keine Nockerl sondern Nocken;-)


Die kommen in die leicht köchelnde Suppe und verweilen gute 20 Minuten darin.


Zum testen, ob sie schon durch sind, könnt ihr eines herausnehmen und durchschneiden. Ists in der Mitte noch etwas dünkler, brauchts noch. 


Und FERTIG ist die leckere Suppe. Ja ich weiß, ist "nur" eine Suppe, aber mein Kind hat sich damit den Bauch vollgeschlagen bis ich Angst hatte, es platzt;-) Kennt ihr Monty Pythons Sinn des Lebens? So ähnlich kam mir das vor;-) 

Mahlzeit:-))

Samstag, 16. November 2013

Produkttest - Nonomo

Nonomo Federwiege


Kurzbeschreibung: 

Die Nonomo ist eine Federwiege, die Geborgenheit gibt und von Hebammen empfohlen wird. Sie soll Kinderbett, Reisebett und Wiege in einem sein und ergonomisch dem Körper von Babys gerecht werden. Dazu gibt es viele Accessoires wie Türklammer und co. In 2 Größen erhältlich, mittlerweile sogar auch als Zwillingswiege


Kosten: 

um die 200€, je nachdem welche Größe und was man dazu braucht


Top oder Flop:

14 Monate waren wir wach, dann haben wir uns doch für die Nonomo entschieden, denn am Ende hat das Kind fast weniger als ich geschlafen und wir sind gemeinsam vor Müdigkeit am Zahnfleisch gegangen. Nach 1000 gelesenen Kundenbewertungen, 100 verlorenen Gewinnspielen, gespannten Nerven, ausschließlichem Einschlaf-Stillen oder Einschlaf-Tragen und angekündigtem Nachwuchs in der näheren Bekanntschaft haben wir beschlossen, doch das (nicht wenige) Geld in einen Nonomo zu investieren. Sollte sie mein Kind nicht mögen, dachte ich, wird sie dann hoffentlich das Nächste brauchen können.

Ich konnte es nicht erwarten, kaum war die Federwiege da, hab ich das Kind geschnappt, hochgehoben und es war noch nicht mal drinnen – hat es geschrien wie am Spieß. Ich wusste ja, ich darf mir kein Wunder mit der Nonomo erwarten, im Hinterkopf hatte ich aber doch irgendwie auf eins gehofft. Auch beim 2ten und 3ten Mal hineinlegen nur Geschrei. Super, dachte ich mir, das Ganze war jetzt wohl für die Fische…
Es ist zu alt, haben viele gesagt, das mögen nicht alle Kinder haben die anderen gemeint. Die Nonomo blieb aber hängen, immer in Kinder-Augenhöhe, einen Tag lang haben wir sie nicht angefasst oder thematisiert. Ich habe mir aber diesen ganzen Tag den Kopf zerbrochen, wie ich das Kind ohne Geschrei hineinbringe (da ich von weinen lassen nichts halte). An diesem Tag habe ich mir auch die Nonomo-App (+) heruntergeladen.

Tags darauf kamen wir der Wiege wieder näher. Und ich versuchte es mit der Einsicht, die ein Kind mit einem Jahr eher hat als mit einem Monat. Ich habe erklärt, dass es darin ganz schön ist, das Kuscheltiere auch gerne drinnen liegen und wippen können (+), man kann Bücher lesen, Sachen beobachten, chillen und snoezelen.(+) Und natürlich auch jederzeit wieder raus. Wir haben es nochmal versucht, ein bisschen Meckern, aber wirklich nur ein kleines bisschen und der App (Waschmaschinengeräusche) und – ich übertreibe jetzt nicht-  nach 5 Minuten aus dem Fenster schauen ist es EINGESCHLAFEN! (++++!!!!) Ohne weinen, ohne schreien, ohne sich zu wehren. Und das ganze untertags, 2 Stunden sogar, obwohl der Mittagsschlaf schon lange nicht mehr aktuell ist. Zufall? Ich habe es noch einige Male probiert, es klappte mal gut und mal nicht. Das war aber unsere Abmachung, das Kind darf raus wenn es mag, und das ist ok für uns beide. Letztens haben wir sie in der Nacht probiert und stündliches Stillen war da kein Thema mehr (durchschlafen leider auch noch nichtJ )

Jetzt, ein halbes Jahr später, ist die Nonomo nicht mehr wegzudenken. Sie ist das Bett für die Nacht und hat uns schon auf einigen Reisen begleitet. (+) Wir hatten sogar schon einmal die ein oder andere durchgeschlafene Nacht!

Die Nonomo ist einfach zu montieren und waschbar (+), nur leider die Matratze nicht (-), jedes Familienmitglied kann sie „bedienen“ und so hat Mama auch mal Zeit für sich ;-) Sie ist total schnell geliefert und flexibel, da sie an quasi jedem Ort angebracht werden kann (+) Außerdem können die Kinder (wenn sie weit genug unten hängt) von selbst aussteigen in der Früh, was wir ganz angenehm finden. Die Druckknöpfe sind praktisch, aber mit den Füßen schnell aufgetreten. Ab einem Jahr empfehle ich die Nonomo XL (aber Achtung – wir verwenden nach wie vor die normale Feder, da das Töchterchen für die XL- Feder noch zu leicht ist!)


Fazit: Erwartet keine Wunder, die, die ihr noch keine Nonomo habt, aber ihr Geld ist sie auf jeden Fall wert! Danke NONOMO für ein bisschen Ruhe, die langsam in unser Haus einkehrt!

In jedem Fall ein TOP!!!


mehr dazu gibts auf nonomo.de

Produkttest - Buzzidil

Buzzidil Babytrage



Kurzbeschreibung: 

Das Buzzidil ist eine Trage für Babys ab der Geburt bis 5 Jahre, die neben gesundem Tragen noch viel verspricht. Es gibt das Buzzidil in mittlerweile 3 Größen – mini (56-86), Standard (62-104) und XL (74-110). Zu „meiner Zeit“ gab es nur das Standard Buzzidil, diese Erweiterung ist auf jeden Fall eine Positive, die Entscheidung wird dadurch leider nicht leichterJ


Kosten: 

Um die 130€. Es kommt auf die Art und Größe an und ob man die Möglichkeit eines Wunschbuzzidils in Anspruch nimmt.


Top oder Flop: 

Mit Freude und Elan wollte ich mich auf die Ankunft unseres Babys vorbereiten und was noch fehlte war eine Tragemöglichkeit. In der Zeit habe ich viel gelesen, bewertet, gesucht und überlegt. Die Anschaffung soll ja nicht umsonst sein. 1. „Problem“ beim Buzzidil – die Auswahl ist einfach viel zu groß (+). Ein traumhaftes Buzzidil holt das nächste ein, ich wollte am liebsten alle haben. Wir haben uns damals geschlechtsneutral für die "Affen" entschieden und zu Hause gleich anprobiert, was mit Babybauch und 0 Trageerfahrung gar nicht so leicht ist. Die Anleitung war zwar verständlich (+), jedoch war der Übungsteddy eindeutig zu klein und verwirrend war auch, dass alles mit großen Kindern gezeigt wurde und nicht mit Säuglingen, was uns ja erwartete. Leider war die Geburt nicht einfach, das Baby anfangs sehr unglücklich und ich sehr müde, also habe ich das Buzzidil gleich ausprobiert, um uns beiden ein bisschen Ruhe zu gönnen und es war VIEL zu groß (damals lt Hersteller ab Größe 56). Die Beinchen streckten sich in den Spagat und das Kind ist da drin versunken, obwohl ich alles auf die kleinste Stufe gestellt habe. Richtig gut gepasst hat es dann eher ab Größe 68, aber dafür gibt es ja nun das Babysize-Modell. Nichts desto trotz, so bekamen wir ein paar Stunden Ruhe- das 2t schönste Geschenk für frische Eltern!

Mit dem Buzzidil trägt Mama gut und Papa auch, selbst die Oma trägt damit, weil es wirklich vielseitig anpassbar und verstellbar ist (+), der Tragetuchstoff am Rücken ist gut fürs Kindlein, die Beinchen sind, wenn es dann passt und nicht zu groß ist ;-), in einer wunderbaren Anhock-Spreiz-Haltung, ergonomisch also top (+), die Träger und der Beckengurt sind super gepolstert, es gibt die Möglichkeit vorn und hinten zu tragen. Sonnensegel ist dabei, was mein Kind leider gar nicht mag, deshalb hängt es bei uns nur wie ein Cape, das ist aber auch sehr schön, und wenns dann doch mal schläft leg ich es manchmal darüber. Nach den ersten 4 Tagen war ich dann fit genug um auch ein Tragetuch zu kaufen, das ja für so Zwuzis besser geeignet ist, doch in der Nacht musste immer das Buzzidil her (schnell und einfach angelegt!), wenn man zu müde zum Tragetuch binden ist, ist das meiner Meinung nach völlig ok, ab und an nicht „korrekt“ zu tragen und geschadet hat es nicht (an dieser Stelle ducke ich mich und hoffe, dass das keine Trageberater sehen:-D, wer allerdings schon mal so am Ende war und müde, wird mich wohl verstehen). Natürlich gäbe es da auch die Möglichkeit einer Trage in der jeweils richtigen Größe, aber das ist dann vor allem eine Kostenfrage…

Der Steg ist verstellbar und passt immer noch und neugierige Nasen, wie ich hier eine habe, können von Anfang an gut sehen. Das Preisleistungsverhältnis ist gut und ich empfehle es allen weiter die tragen wollen.

Mit lauter + und keinem - bewerte ich das Buzzidil also mit einem klaren TOP  !!!



mehr dazu gibts auf buzzidil.com

Mittwoch, 11. September 2013

Zucchinigugelhupf

veganer Becherkuchen, lecker


Dafür braucht ihr:


2 Becher Mehl
1 Becher Zucker
1 Becher Nüsse
1 Packerl Vanillezucker
1 Packerl Backpulver

3/4 Becher Öl
je nach Größe 1-2 Zucchini, gerieben
eventuell 1 Becher Wasser, ich habe ihn ohne gemacht;-)

So gehts:


Backofen auf 150°C Heißluft vorheizen

Für den Teig mischt ihr alle trockenen Zutaten

Ich habe das Mehl hier gemischt - ob Vollkorn oder nicht, Dinkel oder Weizen, oder oder oder bleibt also euch überlassen, auch beim Zucker (hier Rohrzucker) und den Nüssen (Haselnüsse)

und dann die "Nassen" dazu.


Dann fettet und mehlt ihr die Form und schiebt den Kuchen ins Rohr, dort lasst ihr ihn 40-50 Minuten


Das wars schon, Mahlzeit;-) *lecker*